Nachfolger
Es war ein fulminantes Debüt, das Céleste-Marie Roy ganz
allein mit ihrem Fagott präsentierte. Jetzt legt die
schweizerisch-amerikanische Virtuosin nach, diesmal mit
klangvollen und hochvirtuosen Werken des 20. und 21.
Jahrhunderts – eine großzügige Stunde Musik, die wie im
Flug vergeht!
Vorbild
Denn diesmal handelt es sich ausnahmslos um
Originalkompositionen, die von einer tiefen Kenntnis des
eigenwilligen Instruments zeugen. Klaus Thunemann
beispielsweise, der als Hochschullehrer Generationen
herausragender Fagottisten geprägt hat, zeigt in seinen
Variationen über Paganinis berühmtes Thema alles, was
das moderne Fagott zu bieten hat, von düsterer
Melancholie bis zu brillanter, fast überschwänglicher
Virtuosität.
Genießer
Viele Komponisten interessierten sich für die gesangliche
Seite des Fagotts, so der Franzose Charles Koechlin mit
seinen modalen „Monodies“ oder der kanadische
Komponist und Fagottist Mathieu Lussier mit dem
„Fantasie-Tango“, aber auch der britische Komponist
Malcolm Arnold. Er legte immer Wert darauf, dass er die
Musik, die er schrieb, auch selbst gern hören wollte – und
er hat sich und dem Publikum öfter eine Freude gemacht,
unter anderem mit Oskar-prämierten Filmmusiken…
Gassenhauer
Immer wieder bekommt Roy dann aber auch Gelegenheit,
die gesamte Bandbreite ihres beeindruckenden Könnens
unter Beweis zu stellen. „Die Fagottbläser sind im Grunde
gutmüthig, äußerlich scheinbar lichtscheu und
eingezogen, aber originell und wunderlich, humoristisch
unter Bekannten…“ formuliert die Neue Musikzeitung im
Jahr 1882 – hier gibt es die Möglichkeit das Klangvolumen
und die Virtuosität des Instruments unverblendet zu
hören, zu bestaunen und zu genießen.
"Céleste-Marie Roy ist eine Meisterin in Artikulation,
Tonbildung und Atemkontrolle. Sie macht deutlich, dass sich
das unhandliche Fagott sehr wohl als Soloinstrument eignet.
Für alle Liebhaber des eigenwilligen Klangs sind diese
Aufnahmen sicher eine willkommene Bereicherung." (Klassik
Festival)