Beschreibung
erstaunlich
Dies ist etwas ganz Besonders: In der Reihe „Preziosa“
präsentiert MDG die Hubertusmesse, eine der
allerersten Aufnahmen des Detmolder Edellabels mit
dem unvergessenen Michael Höltzel als Gründer,
Lehrer und Leiter der Detmolder Hornisten. Die
herausragende klangliche, technische und vor allem
musikalische Qualität und das zusätzlich
aufgenommene historische Klangmaterial belegen
die Konstanz, mit der MDG seither Musikliebhaber
und Klangenthusiasten auf der ganzen Welt
begeistert.
erfrischend
Ursprünglich als Signalinstrument für die berittene
höfische Jagd entwickelt, erfreute sich das
Parforcehorn vor allem in Frankreich, Österreich und
Böhmen großer Beliebtheit. Mehrstimmige Fanfaren
charakterisieren höchst fantasievoll adelige
Jagdteilnehmer, und sie entwickelten sich zu kleinen
Konzertstücken, zu denen selbst der große Gioachino
Rossini mit seinem Le Rendez-vous de Chasse beitrug.
erlesen
Der edle Klang der weitwindigen, ventillosen Hörner,
vor allem, wenn sie so wunderbar geblasen werden
wie von den Detmolder Hornisten, belegt die hohe
Haltung zum edlen Waidwerk, bei dem das Erlegen
von Wild zur Nebensache gerät. Die Jagd wird fast zu
einer eigenen Kunstform, nur der naturhorntypische
„falsche“ 11. Ton auf der unveränderbaren
Teiltonreihe sorgt für die Rückbesinnung auf Mutter
Natur.
ergötzlich
Seit vielen Jahren gedenken die Detmolder Hornisten
am 3. November live mit der Grande Messe de Saint
Hubert dem Schutzpatron der Jäger. Der Beitrag, den
Höltzel und seine vielen Schülergenerationen zu einer
differenzierten Sichtweise auf die Jagd geleistet
haben, auch bei Zuhörern, die der Jagd eher kritisch
gegenüberstehen, ist nicht zu unterschätzen – ein
tröstlicher Gedanke in polarisierten Zeiten.
“Welch umwerfendes Erlebnis! Die Interpretationen
sind makellos, und die Aufnahme gibt ein lebendiges
und realistisches Bild dieser außergewöhnlichen
Musik.” (HiFi News)
Rezensionen
„Das Wunderbare und Erstaunliche an dieser CD ist, wie natürlich und perfekt die Tonregie den Klang von dreizehn Parforcehörnern in einer Kirche eingefangen hat. Die Hörner klingen nie knallig oder sich tonüberschlagend, sondern immer schmetternd oder warm. Wie prachtvoll klingen doch Jagdhörner, echte weitwindige und ventillose Parforce-Hörner. Da stört auch das eigentlich unpassende „f“ nicht mehr, der siebte Ton in der D-Naturtonreihe, der „aus physikalisch-naturgesetzlichen Gründen als f etwas zu hoch, als fis jedoch etwas zu tief“ klingt, wie das dreisprachige Booklet erläutert. Das alles geht natürlich nur, wenn wahre Könner, ja Künstler am Werk sind: Die von Michael Höltzel geleiteten Detmolder Hornisten spielen absolut sauber, atmen perfekt gemeinsam miteinander und lassen die Töne gemeinsam anschwellen und ausklingen, und sie sind von einer geradezu orchestralen oder auch chorischen Geschlossenheit. Dabei spielen sie rhythmisch sehr straff, eher in der „deutschen“ Spielart, im Gegensatz zur „französischen“ mit runderen, fließenderen, eleganteren Übergängen. Obwohl alles in einer Kirche, der neugotischen Martin-Luther-Kirche in Detmold, aufgenommen worden ist, hört man im Kopf den Wald, ja, man glaubt ihn sogar zu riechen... Michael Höltzel hat Le Grand Messe de Saint Hubert von Jules Cantin (1874-2017) für 13 Hörner arrangiert. Manchmal klingt’s wie ein feierliches Gebet, manchmal kommt ein fernes Echo wie aus dem Wald und einmal wird aufs Feinste ein Glockengeläut imitiert: wunderbar klangvoll!“ (Klassik Heute)„intonationssicher, klangschön und mit klassisch geschulter Phrasierungskunst.“ (Klassik Festival)
„Insgesamt handelt es sich um eine Aufnahme, die sowohl durch ihre Seltenheit als auch durch ihre Ausdruckskraft besticht und die Aufmerksamkeit von Musikliebhabern verdient, die an Repertoires abseits der ausgetretenen Pfade interessiert sind.“ (Opus HD)
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